Kleiner Ausflug 2016

Das ist nicht wirklich mein erster kleiner Ausflug 2016 aber eventuell der erste, über den ich dieses Jahr mal kurz schreibe. Eigentlich geht es hier nicht mal um den eigentlichen Ausflug sondern um einen kleinen Abstecher. Der fand genaugenommen auf der Rücktour statt. Von der Küste kommend nährten wir uns Berlin über die A24. An der Abfahrt Fehrbellin haben wir die Autobahn verlassen. An der Abfahrt sind wir  auf die Landstrasse Richtung Osten bzw. nach Hakenberg abgebogen. Kurz vorm Ortsausgang Hakenberg passiert man ein kleines Denkmal, an welchem von jeder Ecke eine Kanone zum Zentrum zeigt.

Hier biegt man (in unserem Fall rechts) in den Weg ein und folgt diesem. Der Weg wird zu einer recht breiten Allee.  – Dabei ist nur der Abstand der Baumreihen so groß ist,  asphaltiert ist nur in der Mitte ein schmales Stück. Schnurgerade führt der Weg auf ein weiteres Denkmal zu. Eine Art hoher Turm mit einer bekannten Figur auf der Spitze. Es ist praktisch die gleiche Figur, die auch auf einem wesentlich bekannteren Denkmal steht, der Goldelse. Genaugenommen ist das Victoria oder auch Nike die dort oben thront – auf der Siegessäule und auch hier bei Hakenberg auf der sog. kleinen Siegessäule.

Schaut man sich die Infotafeln an, so erfährt man, dass an dieser Stelle die Geschützstellung der Preußen war, als sie am 18. Juni 1675 die Schweden in der Schlacht bei Fehrbellin  geschlagen haben. Mit diesem Sieg wurde aus Kurfürst Friedrich Wilhelm „Der große Kurfürst“. Dieser „Große Kurfürst“ Friedrich Wilhelm ist übrigens der, der seine Söhne (u.a. den Großvater des „alten Fritz“ bzw den Vater des „Soldatenkönigs“)  von Otto von Schwerin im Altlandsberger Stadtschloss erziehen ließ.  So schließt sich dann auch der Kreis nach Altlandsberg. Ich finde das Ganze recht interessant, es wird nicht mein letzter kleiner Ausflug dorthin gewesen. Einiges (Denkmäler, Lehrpfad) habe ich mir dort noch nicht angesehen. Auch dem Restaurant direkt hinter dem Denkmal müßte ich mal einen Besuch abstatten.

Apropos Restaurant: kehrt man der kleinen Siegessäule den Rücken und fährt wieder zur Chaussee nach Hakenberg, so sollte man der Landstraße weiter nach Linum folgen. Linum ist ein malerisches Dorf etwa in Höhe – klar – der Raststätte Linumer Bruch an der A24. Es gibt hier auch mehrere Restaurants von denen ich auf Grund eigener Erfahrung das Restaurant „Kleines Haus“ empfehlen kann. Die Speisekarte ist recht übersichtlich. Mehr als 3-5 Hauptgerichte wurden, soweit mir bekannt, bisher nicht gleichzeitig angeboten. Man bemüht sich dort, alles regional zu beziehen und auch alles vom Tier zu verarbeiten. So ein Tier besteht eben nicht nur aus Schnitzel – wie es sinngemäß auch auf der Karte heißt.

Entdeckt habe ich das Restaurant, als ich mit Freunden per Rad nach Malchow/Müritz unterwegs war. Obwohl kein entsprechendes Essen auf der Karte stand, hat uns der Koch auf unsere Nachfrage hin schnell ein leckeres  Nudelgericht gezaubert. Auch das alkoholfreie Weizen war wirklich lecker. Um keine falschen Erwartungen zu wecken: Fanta, Coke oder Pommes sucht man dort vergebens – was dem Restaurant auch schon schlechte Bewertungen einbrachte – dabei braucht man ja nicht hineingehen, wenn einem die draussen aushängende Karte nicht zusagt. Für die Wartezeit gibt es dafür z.B. leckeres Feigenbrot, Limonaden oder Bier kommt getreu der Philosophie des Hauses von kleineren Firmen / Brauereien. Ich war jetzt zum 3. Mal dort – immer gab es was anderes und immer war es lecker.

Wie wäre es also? Statt kurz vorm Berliner Ring einfach durchzufahren oder im Stau zu stehen einfach mal die Autobahn verlassen. So ein kleiner Ausflug hat durchaus etwas interessantes. Von Linum bzw. dem Kleinen Haus fährt man dann übrigens weiter Richtung Flatow/Kremmen. An der Auffahrt Kremmen, fast schon am Dreieck Havelland gelangt man – wenn man denn möchte – wieder auf die A24 bzw fast schon A10.

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