Vogelscheuchenmarkt 2011 – Fotos und Fazit

So, das war der Altlandsberger Vogelscheuchenmarkt 2011. Die Stadt war dicht – was die (fast völlige) Vollsperrung als auch den Besucheransturm betrifft.

Es hat auch viele mit Fahrrad in die Stadt gezogen – obwohl das Sattelfest ja immer im Frühjahr stattfindet. Das war wohl auch dem guten Wetter zu verdanken, das an diesem Wochenende mal wirklich sommerlich war. Viele der offenen Höfe sind wirklich wahre Schmuckstücke, bei denen kaum zu glauben ist, dass sie einmal so aussahen, wie auf vielen alten Fotos noch ersichtlich war. Hier hier war wirklich gut zu sehen, was sich eigentlich die letzten Jahre verändert hat – vieles scheint ja schon fast selbstverständlich und wird nicht mehr beachtet.

Die Innenstadt war mal so richtig schön leer und so konnte man kreuz und Quer über die Straßen gehen bzw. mitten auf der Straße Rad fahren. Auch wenn es auf ein oder zwei Fotos so aussieht, als wäre nicht viel los, da die Straßen leer sind . das war nur ein Kurzer Augenblick am Vormittag, das änderte sich schnell. So zogen denn die Besucher zum Marktplatz und von Hof zu Hof und kamen auch mal mit den Bewohnern der Höfe ins Gespräch, wie ich stellenweise mitbekam. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass viele zum Markt schlenderten und von dort wieder direkt zum Fahrzeug zurückkehrten. Leider fehlten wohl Hinweise, dass auch an anderen Stellen in der Stadt noch etwas geboten wurde – ob an der Stadtkirche oder vor dem Gutshaus. Diese beiden Orte wurden vor allem von denen wahrgenommen, die die Stadt aus Richtung Krummensee erreichten. Für Besucher aus Richtung Strausberg oder Berlin war am Marktplatz wohl öfter „Feierabend“. Ist natürlich ein rein subjektiver Eindruck. Ich habe dann mal nach Hinweisen auf die o.g. anderen Veranstaltungsorte gesucht – aber keine gefunden. Für den unkundigen bleib also nur, den Massen hinterher zu gehen und zu hoffen, dass diese nicht nur zum Parkplatz wollen. Und wenn ich schon beim Kritisieren bin: es gab an einigen Absperrungen des öfteren Ärger, dass Anwohner mit Fahrzeug nicht Richtung Marktplatz gelassen wurden, auch jemand, der (angeblich) sein Büro in der Stadt hat, wurde (zunächst?) nicht durchgelassen. Scheint so, als Bestünde da auch noch Verbesserungspotential. Ansonsten ist es wie meist: zwar wurde weiträumig auf die Sperrung hingewiesen aber die viele Autofahrer wollten wohl einfach mal schauen, wie weit sie kommen. Und geparkt werden muß natürlich möglichst nah am Ort des Geschehens. Damit will ich das Vogelscheuchenfest keinesfalls schlecht reden – aber manchmal sind es die weniger angenehmen Dinge, die auffallen. Hier sind übrigens die Fotos.

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Über dischue

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