Nichts Neues in Altlandsberg?

Ich bekomme ja nun wahrlich nicht alles mit und in der kalten und dunklen Jahreszeit entgeht einem ja doch einiges – auf dem Weg zur Arbeit ist es Dunkel und auf dem Weg nach Hause auch. Da frage ich mich dann doch, ob es nichts neues in Altlandsberg gibt. Ich musste schon ein wenig

schauen und ein wenig half auch der Zufall durch einen Bekannten. Der teilte mir nämlich mit, dass im Stadtwald hinter Radebrück etwas passieren wird. Allerdings ist das wohl auch nicht so spektakulär.

Hinter Radebrück geht ja der Radweg etwas „tiefer“ in den Wald hinein und bereits kurz danach kreuzt er eine große Freileitung. Dass unter einer Freileitung keine hohen Bäume wachsen ist mir schon klar, viel weiter habe ich nicht drauf geachtet. Nun sollen aber unter so einer Freileitung häufig Pflanzen wachsen, die man auch als invasiv bezeichnet – die hier also nicht heimisch sind. Dazu gehören Robinie, kanadische Goldrute und Landreitgras.

Der Betreiber der Freileitung, 50 Hertz, wird jetzt wohl etwas dagegen unternehmen. Das Ganze nennt sich ökologisches Schneisenmanagement. Das bedeutet nichts anderes, als dass auf dem Testgelände im Altlandsberger Stadforst unter dieser Leitung zunächst alles weggerissen wird, was dort wächst. Das wird regionalen Biomassekraftwerken zur Verfügung gestellt. Ich wüßte jetzt allerdings nicht, wo das nächste eigentlich ist. Dann wird dort für eine begrenzte Zeit Getreide angepflanzt. Die intensive Bewirtschaftung soll verhindern, dass sich invasive Arten wieder festsetzen. Nach dieser Bewirtschaftung soll dann mit Wildpflanzensaatgut eine „Flachlandmähwiese“ entstehen. Gehölze sollen dort nicht mehr wachsen.

Wer also demnächst dort ungewöhnliche Aktivitäten beobachtet – das hier könnte die Erklärung sein

Ich habe mal kurz gegoogelt, was an dem Gerücht dran ist, das die Straße zwischen Buchholz und Wegendorf demnächst erneuert wird – dazu habe ich aber nichts weiter gefunden

Was endlich erledigt wurde: an der Straße nach Nord wurden mal die Bäume be- oder verschnitten. Es war immer wieder erschreckend, wie viel Bruchholz auch nach nur kleinen Stürmen oder nur heftigem Wind auf der Straße lagen. Ein Stamm bestand scheinbar fast nur noch aus Rinde, er war innen komplett hohl.

Straßensperrungen – erledigte, andauernde und kommende

Die kleine Brücke in Spitzmühle in Höhe der Alten Spitzmühle ist endlich fertig. Lange genug hat es gedauert. Was immer noch dauert: die Sperreung in Eggersdorf. Die Brücke am Ortseingang ist weggerissen, Bordsteine sind inzwischen bis Höhe Parkplatz gesetzt. Über ein Jahr soll es noch dauern, bis die Ortsdurchfahrt komplett fertig ist.

…endlich fertig..
…noch nicht fertig… Brücke am Ortseingang von Eggersdorf (aus Richtung Radebrück)
Blick Richtung Ortsausgang nach Radebrück von Höhe Parkplatz

Ein Stück weg von Altlandsberg ist übrigens auch die Straße von Hohenstein nach Rehfelde gesperrt. Hier ist kurz hinter Hohenstein die Straße komplet aufgerissen da hier eine Gasleitung verlegt wird. Nichteinmal eine Fußgängerbrücke ist hier vorhanden.

Auch in Richtung Neuenhagen wird es demnächst Straßensperrungen geben. Vom 14. April bis 27. April 2019 wird von der Einfahrt „Am Umspannwerk“ (Aldi) bis Ortseingang Neuenhagen die Deckschicht der Chaussee erneuert. Vom 29. April bis 13. Mai wird dann die Deckschicht zwischen „Zum Erlenbruch“ (Einfahrt Gewerbegebiet hinter Umgehungsstraße) und „Am Umspannwerk“ erneuert. Die Einfahrt ins Gewerbegebiet soll angeblich frast immer möglich sein, die Chaussee selbst wird aber für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Eine Umfahrung wäre wahrscheinlich über Gewerbegebiet – Gruscheweg möglich.

Noch eine Kleinigkeit zum Schluss: die Gedenkplatte zum Fund des Münzschatzes auf dem Schlossgut ist leider schon kaputt.

Über dischue

"Chef" dieses Blog-chens hier und momentan fast einziger Verfasser der Artikel auf diesen Seiten, fleißiger Internetnutzer und für technische Spielereien aller Art zu haben... ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.