Das Ende des Routerzwangs?

Wie mittlerweile bekannt ist, soll nun endlich in Teilen von Altlandsberg – besonders fällt mir da Wegendorf ein – schnelles Internet Einzug halten. (siehe auch hier) Die Firma DNS:Net will Anschlüsse von 30 bis 100MBit ermöglichen. Was mich an der ganzen Sache u.a. stört: im Paketpreis inbegriffen sind bestimmte, voreingestellte Router. Das Positive: Zugangsdaten sind schon hinterlegt, die Geräte sind nur anzuschließen und schon sollten sie funktionieren. Das weniger Gute: man bekommt seine Zugangsdaten nicht und kann somit keine eigenen Geräte verwenden – falls man bestimmte Wünsche hätte. Nicht, dass die von DNS:NET verwendeten Geräte schlecht wären – als handelt sich dabei nach bisherigem Kenntnisstand übrigens um Fritz!Boxen von AVM – aber manch einem genügen sie nicht. So hat die mit dem kleinen Paket angebotenen Fritz-Box nur 2 Gigabit-Anschlüsse. Sind mehr als 2 Rechner im Haus oder ein NAS wird das eng. Der schnellere (und teurere) Anschluß hat zwar eine bessere Fritz!Box (Fritz!Box 7390) im Paket – ist aber auch teurer. Nach bisherigem Kenntnisstand kann man die Anschlüsse und die Router nicht beliebig kombinieren. Ein Anfrage per Mail ist in meinem Fall bisher unbeantwortet.

Von Marcus (Danke!) habe ich nun einen Link erhalten, lt. dem einiges darauf hindeutet, dass der Routerzwang aufgehoben wird und das Internetprovider die Anschlußdaten herausrücken müssen. Das ist allerdings momentan nur eine Stellungnahme und keine abschließendes Urteil in dieser Angelegenheit. Unter diesem Link von Golem findet man mehr zum Thema Routerzwang. Im Klartexte würde das bedeuten: man kauf sich ein Gerät seiner Wahl und trägt dort die von DNS:Net erhaltenen Zugangsdaten ein. Wer also lieber Gerät von D-Link verwendet oder Netgear…oder oder oder… Ich würde schon bei Fritz!Box bleiben – aber eben eine Box wählen, die mit besser „paßt“.

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Über dischue

„Chef“ dieses Blog-chens hier und momentan fast einziger Verfasser der Artikel auf diesen Seiten, fleißiger Internetnutzer und für technische Spielereien aller Art zu haben… ;-)

4 Gedanken zu „Das Ende des Routerzwangs?

  1. Meine Anfrage ob ich vom 3.Quartal 2014 bis zum 25.7.2015 ( solange geht mein LTE Vertrag) parallel Vdsl von DNS:NET bekommen könnte wurde verneint, Sie würden nur den Komplettwechsel schalten, ich wäre ja gewillt beides für das eine Jahr zu zahlen. Eine zweite Leitung für den Telekom ISDNer habe ich auch ins Haus, wäre also technisch machbar. Vielleicht habe ich Glück und meine Eltern dürfen dann Zeitnah wechseln.

    an der T-Kreuzung Wesendahl-Buchholz-Wegendorf wird seit gestern gebaut, nur was sieht man nicht 🙁 und nach meinem Kenntnisstand sollte an der Stelle keine Glasfaser auf den Anschluss an den Verteiler warten… abwarten heißt es weiterhin, trotz mildem Ausbaufreundlichem Wetter;)

    Ich finde Router die zum Anschluss gehören gar nicht mal schlecht, ich kann notfalls das VDSL Signal mit meinem Equipment testen und weiß, wenn die dazugehörige Fritzbox nicht syncronisiert, die testhardware aber schon, das der Austausch mich nichts kosten sollte. Evt kann ich auch die Daten der Mitgelieferten 7390 auf meine eigene 7390 aufspielen, um eine Backupfritzbox zu haben…

    grüße

    1. Ich denke, dass für viele ein dazu gelieferter Router schon eine gute Lösung wäre – schließlich entfällt einiges an Einstellungen – und nicht wenige Nutzer würden wohl gerade mal Ihre Zugangsdaten eingeben und nichts weiter machen – das wäre bei Routern vom Anbieter schon erledigt.
      Andererseits wäre es schon schön, wenn man wenigstens das Modell wählen könnte. Und für die, die basteln wollen, es können – oder denken, dass sie es können 😉 – wäre es am schönsten, Hersteller und Modell selbst bestimmen zu können.

  2. Die Firma DNS:Net ist auch nur ein ganz normaler Anbieter und nicht der „Weiße Ritter“ in Sachen DSL.
    Meine Frage von Mitte Januar nach einer FritzBox7390 an einem VDSL-Anschluss ohne ISDN wurde bis heute nicht beantwortet.
    DNS:Net sieht z.B. keine Möglichkeit einen bestehenden LTE-Vertrages der Telekom vor Vertragsablauf zu übernehmen.
    Kommentar des Vertriebsleiters Privatkunden: „Dann zahlen sie doch einfach beide Verträge.“ DNS:Net versucht schon über alle möglichen Wege die eigene Grundgebühr in die Höhe zu treiben.

    1. Momentan scheint DNS:Net zumindest der einzige Anbieter zu sein, der ausbauen will.
      Mal sehen, was aus meiner Anfrage wird – die ist ja erst von letzter Woche.

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