kein WLAN beim Acer Aspire V771G

Hier mal wieder ein kleiner Beitrag aus der Windows-Welt, mein Storys über bestimmte Handys und mobile OS werden ja langweilig…  😉 Auf Grund des schönen Wetters wird das aber nur eine Kurzfassung.

Ich kenne mich mit Computern zwar nicht so richtig aus – aber unter den Blinden ist der Einäugige manchmal König oder wie es so heißt. Jedenfalls wurde ich mal wieder gebeten, mir einen Rechner etwas näher anzusehen, da dieser nur sehr schwer zu einer online-Verbindung zu bewegen ist und auch einige andere Dinge zu bereinigen wären. Es handelte sich dabei um ein Notebook Acer Aspire V 771 G mit Intels Core i3, 8 GB RAM und installiertem Win 8 64 Bit. Leider war das Gerät „voreingeerichtet“ – was im Fall von Acer wohl bedeutete, dass man neben dem Betriebssystem noch „nette“ Zugaben in Form von unzähligen Testversionen installiert. In diesem Fall waren es u.a. ein Testversion von MS Office, Virenschutz von McAffe und Tuneup u.ä.. Meine Empfehlung ist ja eigentlich, so etwas gleich nach dem Kauf zu deinstallieren… Dieser Zeitpunkt war hier allerdings verpaßt: der Testzeitraum aller Programme war abgelaufen, der Nutzer wurde nur noch von entsprechenden Warnungen dieser Programm genervt und installierte letztlich die kostenlose Version von Aviras Antivir. Allerdings wurde McAfee vorher nicht deinstalliert.

Was auch immer genau passiert ist, läßt sich wohl nicht ermitteln, die Effekte waren wie folgt:

  • ein Start der Systemsteuerung zeigte nur noch ein leeres Fenster ohne Inhalt
  • der Taskmanager ließ sich nicht mehr  aufrufen bzw. startete nicht
  • msconfig ließ sich nur nach mehreren Versuchen starten
  • die Systemwiederherstellung schien nicht mehr zu funktionieren, Versuche mit mehreren Wiederherstellungspunkten wurden nach ja ca. 1 Stunde abgebrochen
  • der Punkt Programme deinstallieren ließ sich nur nach mehreren Versuchen öffnen, TuneUp und McAfee ließen sich aber nicht deinstallieren, es erschien oft die Meldung, dass erst die laufende Deinstallation (welche?) abgeschlossen werden müsse.
  • das Kuriose: andere Programme, die nichts mit Systemelementen zu tun hatten, liefen Problemlos – ob ein kleines Spiel oder Libre Office – hier gab es keine Probleme

Der abgesicherte Modus (letztlich doch über einen Eintrag in der msconfig erreicht) brachte auch keine anderen Ergebnisse.

Ich habe dann versucht von einer CD mit desinfec’t 2013 (aus der ct 10/2013 bzw. von heise) zu starten. Dabei handelt es sich um eine abgespeckte Ubuntu/Linux-Version, die darauf spezialisiert ist, mit (derzeitig) 3 Virenprogrammen auf Virenjagd zu gehen. Es wird also ein kleines Betriebssystem von der CD in den Arbeitsspeicher geladen, während das Windows 8 praktisch „schläft“. Das gelang mir allerdings auch erst nach einigen Versuchen – obwohl mir ein kleines Startfenster angezeigt wurde. Im Bios des Notebooks (bei diesem Acer-Gerät zu erreichen über mehrmaliges drücken von F2 direkt nach einschalten!!!) ist unter der Rubrik „Boot“ zunächst von UEFI auf Bios umzustellen, anschließend Neustarten, sofort nochmal in das Bios und unter der selben Rubrik Secure-Boot deaktivieren und Bootreihenfolge ändern. Dann konnte ich von o.g. CD starten – das Startfenster war anschließend auch viel größer und bunt. Allerdings hatte ich trotzdem keine Erfolg – offenbar gab es Probleme mit dem Grafik-Treiber. Bei desinfec’t 2013 fand ich nur 2 Möglichkeiten: desinfec’t starten oder Windows (von der Festplatte) starten. Für die Kommandozeile bzw. manuelle Auswahl anderere Grafik-Optionen fehlen mir einfach die Kenntnisse. Eine Lösung für diese Problem brachte zumindest desinfec’t 2012 – allerdings konnte ich hier nicht mehr automatisch die Virensignaturen erneuern da der Testzeitraum dafür abgelaufen war. Mit den alten Signaturen wurde zumindest keine Virus gefunden.

Als nächstes habe ich mir das Avira AntiVir Rescue System runtergeladen. Man lädt dabei eine exe, startet diese und diese enthält auch gleich ein kleines Brennprogramm und brennt die entspr. Dateien auf eine CD. Letztlich wird wieder eine Linux-Version mit einem Avira Virenscanner gestartet, hier sind die Signaturen aber immer aktuell (entpr. dem Zeitpunkt des Downloads. Auch hier wurden keine Schädlinge gefunden.

Ich habe dann mal nach nicht funktionierender Wiederherstellung und nicht möglicher Wartung (auch die Wartung brachte nur Fehlermeldungen) gesucht und bind dann in einem Microsoft-Forum(?) auf eine mögliche Lösung gestoßen. Zunächst soll die Eingabeaufforderung als Administrator starten, dazu unter Win 8 die Windows-Taste und gleichzeitig die X-Taste drücken und den entsprechenden Menüpunkt auswählen. Dort ist dann des befehl „sfc“ mit dem Parameter „scannow“ einzugeben – also so: „sfc /scannow“ ohne „“.

img_5781

sfc steht hier für system file check – was auch immer dabei genau passiert. Letztlich kam bei 53% nur die Meldung, dass nicht alle Dateien repariert werden konnten. Da im selben Beitrag auch noch ein anderer Befehl mit 2 unterschiedlichen Parametern genannt wurden, habe ich die gleich mit ausprobiert: zum einen DISM.exe /online /cleanup-image /scanhealt und DISM.exe /online /cleanup-image /restorehealth. Auch diese Befehle wurden letztlich nach einigen % abgbrochen.  Zum Glück lies sich aber anschließend in Win 8 problemlos die Systemsteuerung aufrufen und auch die nicht benötigten Programme ließen sich nun ohne Probleme installieren – zumindest im abgesicherten Modus wenn ich nicht irre.

Nun schien alles bestens, Tuneup, McAfe und MS Office waren deinstalliert, Avira installiert, die Windowseigene Wartung lief durch, es wurden gleich Updates gemacht. Das (scheinbar) einzige Problem, welches nun übrig blieb: plötzlich gab es kein WLAN beim Acer Aspire mehr. Die entspr. Tastenkombination auf dem Notebook schaltete lediglich den Flugzeugmodus an oder aus, WLAN bleib ständig deaktiviert. Und dann fiel mir ein, dass ich mit meinem Dell-Notebook mal ein ähnliches bzw. das gleiche Problem hatte: nach starten einer Linux-Version (in dem Fall Ubuntu) funktionierte WLAN nicht mehr. Das Problem dabei war: War WLAN unter Windows deaktiviert, ließ es sich unter Ubuntu nicht wieder einschalten – und umgekehrt. Die o.g. CD starteten ja eine Linux-Version,. Zunächst hatte ich dabei auch probiert, eine Internet-Verbindung via WLAN herzustellen und dazu die entpr. Tastenkombination gedrückt. Das hatte allerdings keinen Erfolg und ich habe micht nicht mehr darum gekümmert. Es wäre also eine Möglichkeit…. Also wieder eine der o.g. CDs eingelegt, gestartete und einfach nur die Tastenkombination für WLAN gedrückt. An der WLAN-Anzeige änderte sich nichts weiter….. CD entnommen, BIOS wieder auf UEFI umgestellt, Windows 8 gestartete – und WLAN ging wieder. Klingt komisch, war aber so. Der Witz an der Sache: gerade habe ich den Artikel gesucht, in dem ich das Problem beim Dell beschrieb. Dabei habe ich gerade festgestellt, dass es beim Dell um Bluetooth ging… Die Methode scheint aber eben auch bei WLAN zu helfen, zumindest scheint es so. Was auch immer im einzelnen die Gründe sind: nach den hier beschriebenen Maßnahmen – die eigentlich nur ein wenig stochern im Nebel waren – funktioniert wieder alles.

2 Klicks für mehr Sicherheit: der 1. Klick aktiviert die Buttons (schon dabei werden Daten übertragen) der 2. Klick ermöglicht das Empfehlen, Twittern usw.

Über dischue

„Chef“ dieses Blog-chens hier und momentan fast einziger Verfasser der Artikel auf diesen Seiten, fleißiger Internetnutzer und für technische Spielereien aller Art zu haben… ;-)

12 Gedanken zu „kein WLAN beim Acer Aspire V771G

  1. Hallo dischue!
    Ja, ich war dann doch wieder einige Zeit vor dem PC. Wenn ich da erstmal an etwas Interesse habe, laß ich da meist auch nicht so schnell locker (bis es entweder läuft wie ich es will oder ich merke das es für mich ungeeignet ist).

    Erstmal zu dieser TPM-Geschichte:
    Ich habe das bis jetzt so gelesen, daß der Chip (ab 2015) bei Auslieferung generell aktiviert ist (und dann auch nicht mehr nachträglich deaktiviert werden kann). Ob dies bei “für Windows zertifiziert“en Geräten anders ist weiss ich nicht (habe von dieser Variante bis jetzt nichts gehört, um ehrlich zu sein).
    Aber wie du selbst sagst, es gibt da sehr viele und zum Teil recht unterschiedliche Berichte.
    Mein Wunsch mehr mit Linux zu arbeiten bzw. ganz auf Linux umzusteigen war aber schon vorher da, diese TPM- und NSA-Geschichten sind da nur weitere “Tropfen“ in dem berühmten Fass das bald überläuft.

    Ich verstehe deinen Einwand, das du dich nichtdauernd bei den unterschiedlichen Betriebssystemen umstellen willst. Wie gesagt, PC ist bei mir Privatsache/Hobby.
    Allerdings finde ich die Unterschiede nicht so riesig, zumindest beim Arbeiten. (bei der Systemsteuerung hast du aber recht, oder wie ich bereits schrieb die Paketverwaltung der Software (installieren/deinstallieren).
    Wenn ich ich mein Knoppix anwerfe, ist das für mich weniger Umgewöhnung (normale Bedienung/arbeiten, Benutzeroberfläche) als wenn ich mich bei meinem Bekannten an den XP-Rechner setze (ich glaube ich hatte schon mal erwähnt das ich XP nicht mag. Ist mir zu unübersichtlich/unlogisch aufgebaut, was natürlich subjektiv ist bzw. Gewöhnung).

    Knoppix ist auch wieder ganz anders als Ubuntu (tatsächlich ist es das Linux das ich am wenigsten mag. Aber allleine der Umstieg auf den KDE-Desktop/Oberfläche ist schon ein Vorteil [das wäre dann Kubuntu]) .

    http://i.computer-bild.de/imgs/3/7/2/4/3/2/4/Screenshot-3-Knoppix-745×564-2b6525e8491c3b15.jpg

    Ich habe genau deshalb erstmal einige Distributionen ausprobiert:
    Um eben das Linux zu finden, bei dem ich mich am wenigsten umgewöhnen muß. Und da scheint mir Knoppix am besten geeignet.

    Hab meine Linux-Tests übrigens meistens Abends gemacht, da war es hier bei mir zuhause meistens schon etwas kühler in letzter Zeit.
    Gruß aus dem Hunsrück, Bob!

    1. Hallo Bob!
      Die Sache mit dem TPM-chip hatte ich aus Caschys Blog, da stand das etwa so, wie ich es wiedergegeben habe. wie es letztlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Wenn ich nicht irre, gab es vor einigen Jahren auch relativ großen Wirbel, als Intel eindeutige IDs für die Prozesoren eingeführt hat (oder etwas ähnliches…) letztlich ließ sich das im BIOS wohl deaktivieren – was anfangs auch nicht so geplant war. Bei Linux oder ellgemien bei mehrern Betriebssystemen auf einer Platte gibt es wohl evtl ein Problem mit UEFI oder irgendeiner UEFI-Funktion – habe ich jedenfalls mal gehört. Aber mit BIOS bzw. UEFI habe ich schon lange bzw. nie etwas gemacht. Mittlerweile laufen die REchner ja einfach so, man muß da wohl nicht mehr „feintunen“ – zumindest bei meinen Ansprüchen nicht. Mein jetziger PC ist schon ein paar Jahre alt – „früher“ habe ich die öfter getauscht bzw. aufgerüstet, mittlerweile reize ich den selten aus würde ich behaupten. So gesehen hat die PC-TEchnik große Fortschritte gemacht.
      Von Knoppix habe ich gehört und vor Jahren mal was ausprobiert, ohne Installation, direkt von bootfähiger CD. Aber auch da bin ich nicht auf aktuellem Stand. Habe dann später höchstens mal Knoppicilin genutzt – für solche Dinge wie hier beim Acer mal etwas erklärt (Damit schließt sich der Kreis/Bezug zum Artikel 😉 ) Bin dann zum probieren irgendwann bei Ubuntu gelandet – mit den erwähnten Folgen.
      Mittlerweile ist jedenfalls das Betriebssystem – in meinem Fall also Win 8 – tatsächlich nur noch der Unterbau, auf dem Programme laufen. Am System selbst stelle ich kaum noch herum.
      Aber der Winter naht mit großen Schritten – morgens noch recht dunkel, Abends früher dunkel – evtl. probiere ich dann mal wieder etwas… 😉

  2. Hallo Bob!
    Hast Du also doch noch/wieder einige Zeit vor dem Rechner verbracht – bei dem Wetter 😉
    Wie irgendwo auf diesen Seiten erwähnt, habe ich ja auch mal mit Linux – allerdings in Form von Ubuntu – experimentiert. Und eigentlich lief auch alles. Einarbeitung ist natürlich nötig. Nicht in die Programme die man verwendet – di Funktionieren wie unter Windows. Zumindest dass, was ich am häufigsten verwende, also Firefox, Thunderbird, Gimp. Unterschiede gibt es ehe im Bereich der Systemsteuerung, wo finde ich welche Einstellungen, was erledige ich wo.
    Letztlich habe ich dann aber irgendwann aufgegeben. Nicht, weil es mir nicht gefiel sondern weil ich mich auf Dauer nicht mit verschiedenen Systemen beschäftigen wollte. An Windows bin ich praktisch durch die Arbeit gebunden – warum sollte ich mir also auf Dauer die Mühe machen, auch noch mit einem Sytem klar zu kommen. Auch war mir die Einrichtung des online-Banking zu kompliziert bzw. wollte ich ich da nicht weiter mit beschäftigen. Evl hätte es ja mit meinem gewohntem Programm unter Wine funktioniert.
    Zu der Geschichte mit Win8 gibt es übrigens auch anderslautende Nachrichten:
    So wird ab 215 ein TPM-Chip Pflicht, wenn man das Gerät offiziell für Windows zertifizieren lasssne will – wenn man also offiziell mit dem Winows-Loge werben will. Wer das nicht will, darf das Logo nicht führen – man kann aber trotzdem Windows installieren.
    Zudem muß der Chip nicht aktiviert sein, das sei lediglich eine Empfehlung.

    Ist wohl so ähnlich wie die Änderung mit Windows 8, dass Programme nur noch das Logo „zertifiziert für Windows“ (oder ähnlich) führen dürfen, wenn es (auch) eine 64 Bit-Version gibt. Jedenfalls habe ich irgend etwas in der Art mal gelesen.
    Quelle für den Teil mit dem TPM-Chip:
    http://stadt-bremerhaven.de/bundesamt-fuer-sicherheit-in-der-informationstechnik-mit-stellungnahme-zu-windows-8/

    So, ich muß jetzt mal mit meinem Hoster Kontakt aufnehmen, da es mal wieder ein kleines Problem mit meiner Seite gibt…

    Schönes Wochenende – auch an alle anderen evtl Mit-Lesenden hier!

  3. Hallo dischue!

    Ich wollte nur mal kurz ein kleines “UpDate“ zum Thema Linux geben.
    Ich habe mich jetzt endgültig für die Linux-Distribution “Knoppix“ (7.2) entschieden.
    Knoppix ist eine komplett deutsche Version von Linux (von einem Dr. Knopper entwickelt). Andere Versionen kann man zwar “eindeutschen“ mittels eingebundener oder nachladbarer Sprachpakete, aber ich fand das nicht immer gelungen (zumindest bei den mir getesteten Versionen).

    Die Installation, zusätzlich zu dem (vorerst) weiterhin verwendeten Windows7 verlief absolut problemlos. Es gibt dafür einen vorbildlich gemachten Installations-Assistenten (auf Deutsch), der auf sämtliche Möglichkeiten (Partitionierung, Koppix/Windows Dual-Boot usw.) und Gefahren aufmerksam macht.
    Wichtig ist bei einer Installation von Windows UND Knoppix (oder andere Linux-Distributionen), daß man Windows zuerst installiert (Linux installiert seinen Boot-Loader zusätzlich zu dem von Windows, während bei umgekehrter Installations-Reihenfolge Windows den von Linux komplett überschreibt.
    Auch darüber informiert der Installations-Assistent und gibt vor wie zu verfahren ist. (wie gesagt: vorbildlich, sowas wünscht man sich bei Windows auch).

    Ich habe jetzt noch nicht soviel mit Knoppix gearbeitet, aber ich kann schon mal sagen das es jede Menge Programme, Spiele usw. für jeden Zweck vorinstalliert hat (75% davon werde ich vermutlich nie nutzen/benötigen). Erwähnenswert wäre hier das Programm “Wine“.
    Es ermöglicht das ausführen vieler Windows Programme unter Linux.

    Ich muß mich jetzt erstmal eine Weile in Knoppix “einarbeiten“, mit den Besonderheiten etwas vertraut machen (viele Unterschiede gibt es eigentlich nicht, von der Softwareverwaltung mal abgesehen. Auch optisch ist vieles vertraut).
    Aber ich denke mal, das mein endgültiger Abschied von Windows (erstmal auf dem großen Heim-PC) nicht mehr allzu weit entfernt ist. Vorläufig bleiben mal beide Betriebssysteme installiert.

    Übrigens, wenn man die Festplatte aufteilt in C:Windows, D:Knoppix(>Linux), E:meine Dateien und die Partition für die eigenen Dateien mit FAT (anstelle NTFS) formatiert, kann man von beiden Betriebssystemen auf die Dateien zugreifen.
    (dann allerdings dürfen Dateien nicht größer als 4GB sein. Acronis-BackUp’s z.B. könnte man dann nicht mehr dort speichern, aber die sind auf einem externen USB-Stick eh besser aufgehoben).

    Wie ich mit dem Zweitrechner (Mobil-PC) verfahre, weiss ich derzeit noch nicht. Nachdem ich das hier gelesen hatte, ist mir die Lust auf ein Windows8-tablet gründlich vergangen.

    http://www.golem.de/news/trusted-computing-bundesregierung-warnt-vor-windows-8-1308-101101.html

    Das es diese TPM-Technologie gibt (schon seit ca. 10 Jahren) ist mir zwar nicht neu, aber das sie bei allen Windows-PC‘ ab 2015 eingesetzt wird und sich vor allem nicht mehr deaktivieren läßt (die entsprechenden Chips im PC sind bei Auslieferung aktiviert, d. h. sobald der Rechner zum erstenmal eingeschaltet wird, hat Microsoft [und damit auch die NSA ] die volle Kontrolle über den PC, deaktivieren nicht möglich, siehe Artikel bzw. auch bei Caschy und anderen Quellen).

    Vorerst werde ich wohl (doch) noch bei dem Netbook (mit Windows) bleiben. Sollte sich das arbeiten mit Knoppix/Linux auch weiterhin als problemlos herausstellen, wird wohl auch da ein Umstieg erfolgen (bzw. mal ein neues Gerät und dann sofort Linux drauf).

    Falls du doch mal mit Linux experimentieren (anschauen) willst, empfehle ich dir Knoppix.

    Gruß, Bob

  4. Hallo dischue!
    Wie ich gerade sehe, ist der Kommentar von letzter Woche gar nicht hier angekommen. Es war ein lägerer Text in Bezug auf deine obige Antwort. Sorry, aber ich hab keine Lust es nochmal zu schreiben. Ich habe in dem Kommentar haptsächlich erklärt, was (m.M.n.) die Hauptgründe sind warum sich Linux nicht durchsetzt (oder zumindest mehr Anwender bzw. Windows-Umsteiger findet).

    Das mit “YARCGUI“ habe ich zur Kenntnis genommen, allerdings nocht nicht angeschat/getestet.

    Dafür habe ich inzwischen mal einige Linux Versionen getestet (Ubuntu hab ich mir geschenkt, da ich es ja schon mal installiert hatte, allerdings sagt mir da die Benutzeroberfläche nicht wirklich zu).
    Und zwar habe ich getestet Linux Mint, Koppix, PCLinuxOS, und Kubuntu.
    Vom arbeiten bzw. Funktionalität sind alle ziemlich gleich und nehmen sich nicht viel. Unterschiede gibt es hauptsächlich bei der Benutzeroberfläche und den bereits enthaltenen Programmen.
    Linux Mint ist zwar ganz o.k., aber da sagt mir das UI gar nicht zu (sieht fast wie Aple/OSX aus). Sehr gut gefallen haben mir Knoppix und PCLinuxOS, aber beide sind mir zu überladen mit Programmen die ich nicht brauche. Ich habe zuletzt noch Kubuntu getestet das kommt PCLinuxOS sehr nahe (da beide die KDE Bentzeroberfläche haben), aber mit weniger (für mich aber immer noch viel zu viele) vorinstallierten Programmen.
    Ideal wäre für mich Knoppix (das übrigens eine Sprachausgabe zur Hilfe bei der Installation hat) mit einer minimalen Anzahl von Programmen (Browser, Audio/Video Player Office Programm). Da werd ich wohl alles von Hand deinstallieren müssen was ich nicht will/brauche.
    Falls ich eine andere Distribution nehmen sollte, wird es aber auf jeden Fall eine mit KDE-Oberfläche. Die sagt mir persönlich am meisten zu (kommt Windows auch am nächsten).
    Die Linux-Versionen OpenSuse und Sabayon will ich allerdings noch testen.

    1. Hi Bob!
      wahrscheinlich im Spam-Ordner gelandet. Da selbst so eine kleine Seite wie diese hier mittlerweile mit spam geradezu überschüttet wird (z.Z. vor allem auch mit Spam mit asiatischen Schriftzeichen) schaffe ich es nicht, da wirklich alles durchzusehen sondern lösche mittlerweile alles was im Spam-Ordner ist – ohne da nachzukontrollieren.
      Also am besten max. 2 Links setzen – das ist eins der vielen Kriterien die Kommentare in den Spam-Ordner schiebt…. 😉

  5. Hallo dischue!
    Danke erstmal für die Tipps!

    Ich hatte auf meinem Vista-Laptop Acronis zum erstemal im Einsatz (2007-2009). Damals habe ich auch noch mit den inkrementellen BackUps gearbeitet. Das war damals auch ganz sinvoll, weil ich zu dieser Zeit noch ein PC-Neuling war und sehr viel ausprobiert habe. Mittlerweile arbeite ich aber wo immer es möglich ist mit portablen Programmen. Von daher ändert sich auf meiner Windows-Partition nach der Installation von Windows und den wichtigsten Programmen und den Einstellungen so gut wie nichts mehr (UpDates). Und meine persönlichen Daten verwalte/sichere ich ja sowieso seperat.

    Dieses YARGUI werde ich mir mal bei Gelegenheit anschauen. Ich bin zwar mit “Synkron“ sehr zufrieden (Toucan arbeitet eigentlich fast genauso, hat nur eine andere Oberfläche), aber es schadet ja nichts wenn man sich mal was anderes/neues anschaut.

    Bei den Dockingstationen gibt es wirklich sehr viel Auswahl. Ich werde mir eine zulegen die in etwa deiner entspricht. Also eine mit zwei Schächten (2,5 und 3,5 Zoll) und USB-Anschluß. Sata-Anschluß fällt bei mir flach, da ich keine zusätzliche Sata-Schnittstelle habe.

    Übrigens, ich hatte in letzter Zeit mal mit dem Gedanken gespielt mir ein tablet zu kaufen (anstelle eines WindowsPhone8 Smartphones). Allerdings käme da nur eins mit Windows in Frage (vollwertiges Windows, kein RT), da ich Android nicht mag und es mir genauso wie ein iPad zuwenig Funktionalität bietet. Ich hatte da das Acer Iconia W3 im Auge. Nachdem das Gerät aber schlechte Kritiken bekam wegen des Displays bin ich aber momentan in Wartestellung. Acer hat aber schon ein Modell mit verbesertem Display angekündigt. Und vlt. gibt es ja noch ähnliche Modelle anderer Hersteller (IFA).

    Außerdem will ich demnächst mal auf meinem Netbook Linux Mint installieren und testen (evtl. auch andere Linux-Versionen). Sollte der Test positiv verlaufen, werde ich auf dem “großen“ PC wohl Linux zusätlich installieren (Dual-Boot). Linux soll dann das OS zum “arbeiten“ werden. Windows kommt dann nur noch zum Einsatz bei den Arbeiten bzw. Programmen die nur unter Windows laufen (wobei dort meist nur fehlende Treiber für Linux das Problem sind).
    Langfristig will ich jedenfalls auf dem Heim-PC weg von Windows. Daher auch die Überlegung mit dem tablet. Da hätte ich dann immer noch ein (Not-)Windows mit dem ich aber auch vollwertig arbeiten könnte.
    Aber erstmal eins nach dem anderen. Zuerst mal Linux testen (und herausfinden welches Linux am besten zu mir passt). Dann ein tablet kaufen, usw. usw.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

    1. Hi Bob!

      Muß mich verbessern, das Programm bzw. die Oberfläche heißt YARCGUI – also mit C, habe meinen letzten Kommentar verbessert.
      Mit Linux habe ich auch schon herumgespielt – genauer mit Ubuntu. Im Grunde hat es für meine Zwecke genügt, vieles passiert ja eh im Browser, für Bildbearbeitung gibt es Gimp, für „Büroarbeiten“ Libreoffice o.ä., Browser Firefox, Mailprogramm, Skype usw. das Wichtigste ist eigentlich vorhanden.
      Bei vielen muß man sich natürlich erst mal einarbeiten und suchen, dass ist relativ Zeitaufwändig – gerade im Vergleich zu Windows – wo man schon weiß, wie sich dieses und jenes bewerkstelligen läßt.
      Letztlich ist es dann an Kleinigkeiten gescheitert:
      Zum einen habe ich auf Arbeit mit Windows zu tun (wenn auch nur als Grundlage für die eigentlichen Programme). Ich müßte also ständig bei 2 Betriebssystemen halbwegs auf dem Laufenden bleiben bzw. immer wieder umdenken – und dazu war/bin ich zu faul… 😉
      Zum anderen habe ich für Linux kein online-Banking-Programm gefunden oder besser gesagt war es mir zu aufwändig, eins zu suchen und einzurichten, geben soll es ja einiges….
      Rein für Internet, etwas „Schreibkram“ langt es allemal – also nicht, dass Linux weniger kann als Windows – aber ich schätze, dass viele Nutzer vor allem einen Browser benötigen, evtl. ein Mailprogramm – und dass es dann schon fast aufhört.
      Falls noch nicht geschehen: kannst ja mal bei mir hier suchen, ein paar Kleinigkeiten zu meinen Erfahrungen mit Ubuntu habe ich notiert…. 😉

      Gleichfalls schönes Wochenende!!

  6. Hallo dischue!
    Mal wieder lange her. Wie gesagt, nach dem langen Winter lieber öfter mal raus.

    Ja, Datensicherung, das ist schon so ein Thema…
    In meinem Familien-/Freundeskreis habe ich die Leute mittlerweile geimpft. Jeder hat eine ext. Festplatte oder zumindest genügend bzw. ausreichend große USB-Sticks zum sichern (meist sind es ja nur die Fotos von der Digicam was wirklich wichtig ist, evtl. mal ein .doc von einem Brief usw.). Außerdem habe ich klar angesagt das von mir keine Hilfe zu erwarten ist wenn nicht regelmäßig gesichert wird. Meiner Schwester (PC-Kentnisse beschränken sich auf das bedienen des Browsers) habe ich angewöhnt, das sie gleichzeitig mit der Kamera den USB einstöpselt und den Kopiervorgang von Kamera auf PC einfach wiederholt (auf Stick). Das macht nicht wirklich Arbeit und die Fotos sind gesichert.

    Es geht einem ja oft so. Man wird gebeten sich mal den PC des Freundes/Bekannten/Onkel usw. anzuschauen, weil “da irgendwas nicht stimmt’/sich komisch verhält“. Da meist wenig bis gar keine PC-Kentnisse vorhanden sind (geschweige denn das man Fachausdrücke kennt oder versteht), frage ich meist gar nicht mehr groß nach (lasse mir nur beschreiben, was gegenüber “vorher“ schlechter ist).
    Ich schalte dann den PC an, und probiere einfach mal die Grundfunktionen durch. Das bringt mir dann meist mehr als stundenlanges herum erklären mit Händen und Füßen und Aussagen wie : dann drück da drauf, aber dann geht das Ding nicht an….
    Je nachdem was ich dann so feststelle, entscheide ich dann was ich tue. Wenn z.B. nur irgendwo eine Einstellung versehentlich geändert wurde, oder (auch ein Klassiker) ein verschwundener Ordner in einen anderen verschoben wurde ist das ganze ja schnell behoben.
    Meist ist es aber, wie in deinem Falle auch, ein größeres Problem.
    Nicht selten sind die Rechner völlig mit Viren verseucht, da der Virenscanner (falls überhaupt vorhanden) nicht aktualisiert wurde (PopUp einfach weg geklickt, ist eh nur Werbung).
    Kurzum, in den meisten Fällen entschließe ich mich dazu, direkt neu zu installieren anstatt stundenlang nach den Problemen zu suchen (deren Lösung ja auch nicht garantiert ist). Vorher suche ich die Festplatte nach persönlichen Dateien ab und sichere diese. Danach lasse ich vom Stick mit den portablen Programmen (immer am Mann bzw. am Schlüsselbund) den Datenschredder drüber laufen (ist leider finanziell noch organisatorisch immer möglich, zum neuinstallieren des OS eine neue Festplatte zu kaufen. Aber das ist natürlich die sauberste Lösung).
    Ich habe da allerdings so einen Spezialisten, der gegen alle Warnungen resistent ist, und selbst weitgehenst automatisch eingestellter Funktionen nicht die einfachsten Dinge geregelt bekommt (etwa ein UpDate Fenster zu lesen und bestätigen). Ich habe ihn beim letzten mal (die dritte Virenverseuchung, sprich Neuinstallation) gesagt, er solle sich den PC von einem gewerblichen Hilfsdienst neu installieren lassen. Das ganze hat ihn dann einen nicht näher angegebenen dreistelligen €-Betrag gekostet. Ob er sich jetzt an meine Tipps hält weiß ich nicht, denn diese “Disziplinar-Maßnahme“ meinerseits nimmt er mir übel.

    Ich nutze Acronis gar nicht voll aus. Weder die inkrimentelle Sicherung (meines Wissens nach werden dabei die neuesten Veränderungen den bestehenden Daten hinzugefügt) noch nutze ich es für die Sicherung meiner persönlichen Daten. Dies handhabe ich anders, wie ich ja auch schon mal an anderer Stelle ausgeführt habe (möchte eben nicht für 2-3 PDF’s oder Bilder immer ein neues BackUp machen, da bin ich mit rüberkopieren schneller). Ich lege immer nur von dem frisch installierten Windows ein BackUp an und später noch eines wenn alle Programme installiert und die Einstellungen vorgenommen sind. Und natürlich falls ein neues Programm dauerhaft dazu kommt.

    Übrigens guter Tipp mit der Dockingstation. Sowas will ich mir auch schon länger zulegen. Ich habe derzeit nur eine 2,5 Zoll HDD (aus dem Netbook, dort kam eine größere rein) in einem nachträglich gekauften Gehäuse mit SATA>USB-Anschlusss und eben meine “große“ 3,5 Zoll Festplatte int eingebautem Netzteil.
    Bei PEARL habe ich jetzt eine Dockingstation gesehen, in die man eine 2,5 und eine 3,5 Zoll Festplatte gleichzeitig einstecken kann, inklusive Netzteil natürlich.

    Ich habe mittlerweile auch das Experiment mit der SSD beendet, und die HDD wieder eingebaut.
    Ich war da am Schluss ziemlich angenervt. Es trat früher oder später immer wieder das Problem auf, das Windows hängen blieb (manchmal bis zu 30 Minuten und mehr). Es war einfach nicht mehr möglich zwei (oder gar noch mehr) Prozesse gleichzeitig laufen zu lassen die etwas mehr Leistung (RAM) erforderten (was vorher und jetzt wieder problemlos funktioniert). Meist trat dies auf, wenn ich ein Video konvertierte und gleichzeitig einen Download machen wollte. Wenn das Video dann aber zu 90% fertig ist möchte man aber nicht unbedingt neustarten (was dann zwar Abhilfe brachte, aber nicht Sinn der Sache ist).
    Das merkwwürdige dabei ist/war, daß erstens genug RAM zur Verfügung stand/steht (6GB) davon aber maximal ca. 2500MB genutzt wurde (wenn die Probleme auftraten).
    Zunächst vermutete ich ja, das irgendwelche Programme sich nicht miteinander “vertragen“ bzw. mit Autostart-Einträgen Resourcen verbrauchen würden.
    Ich habe dann sämtliche Kombinationen ausprobiert (Programme installiert/deinstalliert, Autostart gibt es grundsätzlich nur für OS und Virenscanner).
    Auch verschiedene Kombinationen bei der Auslagerungsdatei und Schreibcachè brachten keine Verbesserung (ich habe üblicherweise die Auslagerungsdatei komplett deaktiviert. aber weder eine automatische Verwaltung noch die MS empfohlene benutzerdefinierte Größe brachten eine Veränderung geschweige eine Verbesserung).
    Ich gehe momentan davon aus, das meine SDD (aufgrund eines Konstruktions- oder Firm/Software-Fehlers, oder was auch immer) nicht imstande ist, den verfügbaren Arbeitsspeicher (RAM) bzw. auf der Festplatte (Auslagerungsdatei, Schreibcachè) richtig zu verwalten.
    Was auch immer der Grund ist, in meinem Fall hat die SSD (mit Ausnahme des Hochfahrens genau das Gegenteil gemacht von dem was sie sollte. Anstatt die Arbeit zu beschleunigen ging alles langsamer (oder gar nicht).
    Werde das Teil demnächst mal zu Media Markt bringen und schauen ob ich nen Gutschein oder ähnliches bekomme.

    1. Hallo Bob!

      Das mit der inkrementellen Sicherung ist korrekt, es werden dabei zum letzten Voll-Backup nur die Veränderungen gesichert. Deshalb ist ein inkrementelles Backup relativ klein – und geht recht schnell. Es wird natürlich zur Wiederherstellung das letzte Vollbackup benötigt. Mein Vollbackup hat ca. 30 GB (komplette Windows-Partition. Das erste inkrementelle dann ca. 300 MB, das 7. inkrementelle dann 2 GB.
      Die Größenzuwachs der inkrementellen kommt dadurch zustande, dass z.B. das 7 inkrementell Backup auch die Änderungen der inkrementellen 1-6 enthält.
      Um also den letzten Stand herzustellen, benötige ich das letzte Vollbackup und das letzte (z.B. 6.) inkrementelle. Die inkrementellen 1-5 sind hier unnötig.

      Anders beim Differentiellen. Diese bauen zwar auch auf ein Vollbackup auf, benötigen aber alle Zwischenversionen.
      Ein differentielles Backup speichert nur die Veränderungen zum vorigen Backup – egal, ob Voll oder differentiell.
      Will ich also das letzte differentielle Backup wiederherstellen, z.B. Nummer 5, dann benötige ich neben dem letzten Vollbackup alle Zwischenschritte – also die Differentiellen 1-4.
      Wäre eins von diesen beschädigt, ist dieses Backup nicht wieder (korrekt) herstellbar.

      Zur Docking-Station:
      da gibt es mittlerweile unüberschaubar viele. Es gibt welche mit 1 Schacht (in dem 3,5 oder 2,5 Zoll HDD passen) und welche mit 2 Schächten.
      Es gibt sie mit USB 2.0, USB 3.0 oder SATA-Anschluss.
      Ich habe eine ältere, mit USB 2.0 – die übrigens auch am TV oder an Media-Playern funktioniert.
      Außerdem eine mit 2 Schächten – mit dieser kann ich sogar Festplatten ohne PC clonen/kopieren. Ich weiß jetzt allerdings nicht genau, was passiert, wenn die Ziel-HDD größer als die Quell-HDD ist, evtl nachträglich Partition vergrößern.
      Der USB-Anschluß hat den Vorteil (bei meinem Modell) dass auch 2 Festplatten erkannt werden und benutzt werden können.
      Mit SATA-Anschluß wird nur die Platte in Schacht 1 erkannte – dafür natürlich schneller.

      Daten kopiere ich übrigens auch (zusätzlich). Dazu verwende ich jetzt YARCGUI. Das ist eigentlich kein spezielles Programm sondern „lediglich“ eine grafische Benutzeroberfläche für Robo-Copy. Letzteres ist irgendwie eine Kommando-Zeilenwerkzeug. Da ich lieber mit der Maus klicke also YARCGUI als Oberfläche.
      Die Möglichkeiten sind vielfältig:
      Quelle und Ziel können entweder gespiegelt werden (was in Quelle gelöscht wurde, wird im Zielverzeichnis auch gelöscht) oder es wird immer zusätzlich kopiert. Dateiattribute können übernommen oder geändert werden. Es könne Batch-Dateien angelegt werden um diese dann z.B. automatisch zu bestimmten Zeit zu starten u.v.m.
      Eigentlich zu viele Möglichkeiten – trotzdem einen Tipp wert.
      Sollte man allerdings erst mal mit Test-Ordner durchspielen…

  7. Hallo Bob!

    sicher, eine Neuinstallation wäre letztlich schneller gewesen – nur wußte ich am Anfang nicht, wie lange das dauern wird. Die erste Info der Besitzer war: der PC startet langsam. Ich hatte zunächst den Verdacht, dass man vielleicht immer nur im Ruhemodus war und irgendwann den Laptop dann mal richtig herunter fuhr. Was dann noch so alles „los“ war, habe ich dann nach und nach entdeckt (abgelaufenen Testversionen –> keine Möglichkeit zur Deinstallation –> leere Systemsteuerung….)

    Zwar sagte man mir, dass keine wichtigen Daten drauf wären bzw. alle Daten gesichert – aber ich habe da so meine Erfahrungen… oft sind dann doch noch so einige Dinge drauf, an die niemand gedacht hat.
    Ich hoffe nur, dass mit dem Rechner jetzt (immer noch) alles in Ordnung ist – auch, wenn ich nicht wirklich weiß, was da eigentlich war.

    Acronis nutze ich übrigens auch. Mein PC (Systempartition und einige bestimmte Ordner) wird im Prinzip täglich auf 2. Festplatte gesichert – jedenfalls die Veränderungen zur letzten Vollsicherung. Diese Vollsicherung findet dann alle 7 Tage statt – also inkrementelle Sicherung wenn ich die Begriffe nicht verwechsle.
    Ein Großteil der Daten wird auch noch mehr oder weniger Regelmäßig auf mein NAS geschoben. Ich bin da leider nicht besonders diszipliniert und müßte mir für die Sicherung auf das NAS eigentlich noch eine Automatik einrichten – aber meine Vorsorge ist hoffentlich ein wenig besser, als beim „Durchschnitt“. Zumindest im Bekanntenkreis denken viel erst an Datensicherung, wenn es zu spät ist – auch, wenn die meisten ein ext. Festplatte zumindest für Fotos und Musik haben.

    Auch zum Punkt Neuinstallation meine volle Zustimmung. „Drüberinstallieren“ mache ich nicht. Zumindest, wenn ich bei mir neu installiere, geschieht das meist auch auf eine neuen Festplatte. Die alte wird erst mal in den Schrank gelegt. Wenn sie dann wirklich die nächsten Wochen/Monate nicht angefasst wir, dann wird sie als externer Datenspeicher genutzt, entweder mittels externem Gehäuse oder per Dockingstation. Letztere hat gerade bei 3,5 Zoll Festplatten den Vorteil, dass man sich nicht mit verschiedenen Netzteilen herumschlagen muß – siehe letztes Bild in diesem Beitrag: http://dischue.de/2012/01/pc-und-internet-teil-1-datensicherheit/ 😉

  8. Hallo dischue!
    Da hast du dir aber mächtig viel Arbeit gemacht.
    Ich hätte einfach eine komplette Neuinstallation gemacht. Da das Win8 vorinstalliert war, gehe ich mal davon aus, das eine DVD mit Win8 vorhanden ist oder zumindest eine Recovery-Partition. Bei meinem Vista-Laptop und meinem jetzigen Win7 PC war das Windows auch vorinstalliert plus einer Recovery-Partition (Die DVD’s mußte man dann bei beiden Rechnern selbst brennen). Bei beiden Rechnern wurde nach einem “Recovery“ (Neuinstallation von Vista bzw. Win7 von der Recovery-Partition oder den DVD’s) das OS komplett auf Anfang gesetzt (will sagen, das die Testversionen von z.B. Norton Virenschutz wieder den Tag 1 der 30-Tage-Testversion anzeigte). Das würde deren Deinstallation vereinfachen. Falls dies nicht der Fall wäre, würde ich mir “RevoUninstaller_portable herunterladen (und auf USB installieren) und damit den ganzen Mist deinstallieren (wenn ich schon von einem vorinstalliertem TuneUp Programm lese, weiß ich ja schon Bescheid. Alles was diese Programme können, kann ich auch in Windows direkt einstellen, ich muß nur wissen wo).

    Die wesentliche bessere Alternative wäre (so wie ich es bei meinem Win7PC schon seit eh und je mache), ein “nacktes“ Windows zu installieren. Bei Win7 konnte man sich ja ein ISO-Image herunterladen und dann von DVD oder Stick ein sauberes (ohne Testversionen des Herstellers) Windows installieren. Zur Registrierung mußte man dann nur den Product-Key des Gerätes eingeben (Aufkleber der sich auf dem Gerät befindet).
    Nun hat sich da ja einiges mit Win8 geändert, von daher weiß ich nicht ob es da genauso einfach geht (ISO herunterladen, DVD von ISO brennen, installieren, einrichten, fertig).

    Deine Mühe in allen Ehren, aber mit diesen Rettungs-Tools beschäftige ich mich überhaupt nicht mehr. Denn eine Neuinstallation geht oft sehr viel schneller als das “rumwurschteln“ mit Boot-CD’s, Rettungstools usw. (vorausgesetzt, der Nutzer macht regelmäßig Datensicherung, so das man nicht gezwungen ist den Rechner noch zum laufen zu bekommen um eben die Daten sichern zu können). Außerdem ist nicht sicher, das man Erfolg hat. Eine Neuinstallation ist dagegen immer erfolgreich und der PC ist “frisch“ wie am ersten Tag.
    Die eigentliche Arbeit macht danach das Einrichten, wenn alle vom Nutzer benötigten Programme installiert und konfiguriert werden müssen.

    Eine Empfehlung wäre noch der E§insatz eines BackUp-Programms.
    Ich selbst nutze zur Zeit ja (wieder) ein BackUp-Programm von Acronis (m.M.n. auch die besten, hatte die Vörgängerversion schon bei Vista im Einsatz), da man bei einer SSD ja möglichst auf Systemwiederherstellung verzichten sollte.
    Wenn man den PC neu installiert und eingerichtet hat, das erste BackUp machen (USB-Stick) und bei Veränderungen kann man dann wahlweise ein neues BackUp machen oder das alte mit den Veränderungen “überschreiben“. Wenn man genug Platz hat kann man auch die persönlichen Dateien mit sichern (ich selbst sichere meine persönlichen Daten seperat, da einfach zu oft neue Daten anfallen. Mit dem BackUp sichere ich nur Windows und meine Programme mitsamt den Einstellungen von beidem – da fällt mir gerade so ein…das ist genau das was du dir für dein Lumia920 wünschen würdest)

    Falls die oben erwähnte Installation mit einen purem, nackten Win8 möglich ist, würde ich dies auf jeden Fall machen. Denn selbst mit dem allerbesten Deinstallationsprogramm schafft man es nicht, ein Programm zu 100% restlos zu entfernen (es bleiben z.B. immer immer Einträge in der Registry übrig).
    Der Lohn ist eine spürbar bessere Leistung des PC’s.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.