Foto-Apps für WP8

Hier mal wieder etwas aus der Rubrik Apps für Windows Phone. Durch Zufall stieß ich auf ein paar Apps, die ich durchaus gut finde. Hier geht es um 2 Photo-Apps, die ich mir herunter geladen habeIch verzichte mal auf Screenshots – es gibt aber aussagekräftige Bilder auf den verlinkten Seiten zu den entsprechenden Apps. Zum einen wäre da HDR Photo Camera. Diese App kann bis zu 3 Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen aufnehmen, normal-, über- und unterbelichtet. Anschließend werden die Fotos übereinandergelegt und von jedem Foto praktisch der richtig belichtete Teil angezeigt. Auf einem überbelichtete Bild sind zwar die hellen Stellen kaum zu gebrauchen – aber in den eigentlich dunklen Stellen erkennt man eben noch Einzelheiten, die man bei „richtiger“ Belichtung (wo ja nur eine durchschnittliche Belichtung für den gesamten Bildausschnitt oder den Focusbereich gewählt wird) nicht erkennen könnte. Während diese 3 Fotos gemacht werden, sollte man die Kamera natürlich möglichst ruhig halten, die Verarbeitung dauert dann auch noch etliche Sekunden. Es stehen verschiedene Effekte zur Verfügung, die z.B. das fertige Foto extrem kontrastreich oder grobkörnig machen oder fast eine Skizzeneffekt bewirken.
In den Grundeinstellungen kann man Einstellen, wie weit die Belichtung auseinander gezogen wird – also normale Belichtung entspricht 0 und man legt fest, um wie viel Blendenstufen über oder unterbelichtet wird. Zumindest werden diese Blendenstufen simuliert denn die meisten Handy haben eine feste Blende.

Man kann sofort nach dem Fotografieren eine HDR-Bild erstellen oder damit warten – es werden in beiden Fällen immer die Sets aus 3 Bildern (wenn man auf HDR oder Bracketing steht) gespeichert. Man kann auch später mehrere oder alle Sets markieren und auf einmal verarbeiten

Man kann HDR Effekte aber auch aus einem Bild erstellen, dazu muß man nur auf HDR tippen und „Singleframe“ auswählen, die entsprechenden dunklen oder hellen Bereiche werden dann per Software aufgehellt bzw. abgedunkelt. Auch eine komplett manuelle Möglichkeit gibt es und einen Timer. Nachteil: die App ist nur auf englisch. Es ist eine „Wasserwaage“ eingebaut, die helfen soll, das Handy gerade zu halten.  Allerdings geht die bei mir „verkehrt“, dürfte einige Grad daneben liegen. Die App läßt sich kostenlos testen, kostet sonst 2,99 € – wer aber doch etwas mehr fotografiert, für den lohnt es meiner Meinung nach. Ein paar Screenshots auf der oben verlinkten Seite.

Bei der nächsten App handelt es sich um GeoPhoto. Für Benutzer früherer Nokia-Geräte fast ein alter Hut. Die App macht keine Fotos sondern zeig Fotos an – und zwar auf den Landkarten von Here Drive – also den Nokia-Karten. So kann man sehen, wo Fotos aufgenommen wurden. Im kleinen Maßstab sieht man ein winziges Vorschaubild und eine Zahl, die die Anzahl der Fotos in der Gegend angibt. Beim Reinzoomen werden aus einer Stelle mit 10 Fotos evtl 2 Stellen mit 5 Fotos oder 5 Stellen mit 2 Fotos – je nachdem wie weit die Aufnahmeorte auseinander liegen. Man kann nach Druck auf so ein Vorschaubild eine Übersicht aller dort aufgenommener Fotos betrachten oder zu einem bestimmte Bild springen. Man kann auch zu dieser Stelle mittels der in WP8  oder Nokia Lumias enthaltenen Navigationslösung navigieren.Fotos ohne Geotagging – also ohne Ortsinformationen – kann man nachträglich mit Ortsinformationen versehen. Einfach im Album der Galerie das gewünschte Bild wählen, „Bearbeiten“ wählen, GeoPhoto als Bearbeitungsprogramm wählen und dort den Aufnahmeort festlegen. Die „normalen“ Kamera-Apps von Nokia bzw. WP8 könne GPS-Daten zwar erfassen wenn in den Einstellungen der App und/oder des Handys festgelegt, oft gehen diese aber beim Bearbeiten verloren oder bestimmte Apps speichern diese bei Aufnahme oder Bearbeitung nicht mit ab.

Die App macht auch einen weiteren Nachteil wett: die Standard-Apps zeigen bislang keine Daten aus den Fotos an. Geo Photo kann das:  es wird ein Großteil der Exif-Infos angezeigt. Das sind praktisch die Infos, die jede Digitalkamera speichert, angefangen vom Hersteller über Modell, Aufnahmedatum, Belichtungszeit, Blende…. Kostenlos ist sie obendrein.

 

2 Klicks für mehr Sicherheit: der 1. Klick aktiviert die Buttons (schon dabei werden Daten übertragen) der 2. Klick ermöglicht das Empfehlen, Twittern usw.

Über dischue

"Chef" dieses Blog-chens hier und momentan fast einziger Verfasser der Artikel auf diesen Seiten, fleißiger Internetnutzer und für technische Spielereien aller Art zu haben... ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.