Breitbandausbau – Infos für Wegendorf

Wie Bigben (Danke dafür!) in einem Kommentar mitteilte, findet am 10.04.2014 in der Kita in der Schulstraße in Wegendorf eine Veranstaltung zum Thema Breitbandausbau in Wegendorf statt. Beginn ist ca. 19 Uhr. Bigbens Quelle ist wegenorf.de.

Und wenn wir schon beim Thema Breitbandausbau sind hier noch ein paar allgemeine Infos:

Wie bereits mal geschrieben, soll der Routerzwang wohl gekippt werden. Der dafür vorgelegte Gesetzentwurf stößt allerdings auf Kritik. Grund: der Provider soll die Daten (Nutzerkennung, Passwort) nicht automatisch sondern lediglich auf Nachfrage des Kunden herausrücken. Dies belaste die Verbraucher führen der CCC und FSFE lt. Heise aus.

Das man sich immer noch nicht auf eine Technik (vorzugsweise FTTH – Fiber to the home) festlegt sondern nach wie vor seitens Gesetzgeber alles akzeptiert, was irgendwie nach Breitband aussieht, wird  nicht nur von der Industrie (nicht den Telekom-Unternehmen!) sondern auch von der Politik – zumindest auf Landes- oder regionaler Ebene bemängelt. Genaueres wiederum bei Heise.

 

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3 Gedanken zu „Breitbandausbau – Infos für Wegendorf

  1. Ich bin eher der Antworter, als der Texter von ganzen Artikeln 😀
    auf FB habe ich shcon ein Bildchen gesehen, wo ich es aber auf der DNS:NET Seite nicht finde, sonst würde ich dort direkt fragen, wie es mit den Anwohnern aussieht die etwas weiter weg wohnen 😉

    grüße

  2. Die Infoveranstaltung gestern war doch etwas aufschlussreicher, als ich dachte.

    Als erstes:

    – Vertraglich haben Stadt und DNS:NET 30Mbit/s für jeden Wegendorfer vereinbart!!!

    – In den nächsten 14 Tagen sollen erste MFG (MultiFunktionsGehäuse) inkl. Werbung der DNS:NET aufgestellt werden. An der einen Scheune, in der Nähe der Kita, steht schon ein solcher, der Telekom.

    – Angeschlossen wird Wegendorf am EWE Glasfaserring

    – Jeder Verteiler bekommt einen eigenen Glasfaseranschluss und technisch kommen DSLAMs der Firma Huawei zum Einsatz

    Ansonsten kam raus:

    Viele Wegendorfer haben starke Probleme mit einem Anbieter der per UMTS Telefonie und DSL liefert und mit V anfängt. Problematisch für viele von Ihnen ist der Wechsel zu DNS:NET, da diese erst portieren können, wenn der Ausbau fertig ist und so sich eventuell der fertiger Ausbau und 1 Jahr Vertragsverlängerung überschneiden. Herr Osterberg bot sich aber an, die Einzelfälle zu prüfen und eventuell kann man als Übergangslösung, erst einmal einen 6Mbit Anschluss von DNS:NET schalten, bevor man komplett wechselt inkl. Rufnummernportierung. Solang man gewillt ist die sich überschneidende Zeit 29,95 Euro mehr im Monat zu bezahlen, Verschenken wie Kabel D. kann DNS:NET nichts, was bei den hohen Ausbaukosten logisch klingt. Eventuell haben die V-Kunden aber auch ein Sonderkündigungsrecht, weil der Funkmast wohl mit 140% von erlaubten 80% über bucht ist.
    T. Kunden scheinen keine Internet Probleme zu haben, außer die Vertragslaufzeit.

    Leider:
    Problematisch wird, wie ich mir schon dachte, der Ausbau der Buchholzer Siedlung, da ich zb. 1420 Meter vom StraßenVerteiler (KVz) weg wohne und für VDSL25 zum Beispiel 830 Meter maximal vorgesehen sind (Bei VDSL50 430m). Heute habe ich mich noch nach den, meiner Meinung nach, am weitesten weg wohnenden, Häusern erkundigt und komme dort auf 1700 bis 1725 Metern. Gestern schon sagten Herr Osterberg und der Bürgermeister, dass dies gleich am Anfang geklärt werden sollte. Vielleicht bekommt die Buchholzer Siedlung einen eigenes zusätzliches MFG mit DSLAM und Glasfaser gebaut oder aber DNS:NET kann, aus Erfahrung sagen, dass auch bei 1800 Metern noch VDSL30 möglich sein wird.
    Wobei viele aus der Buchholzer Siedlung gern die VDSL100 Leitung hätten!

    Fazit:
    Es geht langsam los und viele wollen möglichst schnelles Internet, am Liebsten 100Mbit/s. Durch den milden Winter konnte DNS:NET die vorherigen Ausbaugebiete meist 2-3 Wochen früher fertig stellen, so das der Bautrupp auch früher nach Wegendorf kommen kann.

    1. Hallo Bigben!
      Danke für Deine Ausführungen. Das mit den „V-Kunden“ habe ich auch gehört – kenne aber auch gegenteilige Aussagen – dass es also da keine Probleme gibt.
      Es soll ja sogar Überlegungen geben, dass der eine oder andere für eine Übergangszeit auf Festnetz verzichtet und seinen bestehenden Vertrag kündigt (wg. Einhaltung der Fristen). Da nutzt man eben eine Weile nur das Handy – wenn es möglich ist.
      Hättest hier ja einen eigenen Artikel draus machen können… 😉

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