Gewässerprivatisierung – endgültig vom Tisch?

Gewässerprivatisierung – ein Thema, dass ich vor Jahren schon mal angeschnitten habe. Wer die alten Beiträge nachlesen will, der findet sie hier, hier, hier und hier und auch hier. In Kurzform geht oder ging es bei diesem Thema darum, dass der Bund (kostenlos) in den Besitz von Gewässern kam, die in der DDR Volkseigentum waren. Diese Gewässer sollten verkauft werden. Dagegen rührte sich Widerstand, da viele Leute befürchteten, dass ihnen z.B. der Zugang zum (u.U. jahrzehntelang genutztem) Gewässer verwehrt würde. Es gab online-Petitionen und Unterschriftensammlungen. Nun sieht es so aus, als gäbe es einen (Teil-) Erfolg der Privatisierungsgegner zu verzeichnen.

Wer es noch nicht gehört hat: der Bund hat dem Verkauf von Seen an das Land Brandenburg zugestimmt. Zwar hatte Brandenburg gehofft, die Seen kostenlos übertragen zu bekommen (der Bund hat sie schließlich auch kostenlos bekommen) – aber daraus wird wohl nichts. Auch wird Brandenburg nicht alle Seen erwerben sondern ca,.80 von wohl 120 die zur Diskussion stehen. Es liegt im Auge des Betrachters, ob es „lediglich“ oder „immerhin“ 80 Seen sind…. Während der Verhandlungen über den Verkauf an Brandenburg soll ein Verkaufsstopp  gelten, so, dass kein Zeitdruck herrscht – 100% sicher ist das also noch nicht. In Verhandlungen kann noch so einiges passieren. So liest sich das in den Nachrichten des rbb. Fehlt eigentlich nur noch eine Liste, welche Seen das Land kaufen will…

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Über dischue

"Chef" dieses Blog-chens hier und momentan fast einziger Verfasser der Artikel auf diesen Seiten, fleißiger Internetnutzer und für technische Spielereien aller Art zu haben... ;-)

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