zu viel des Guten

Ich bin ja sehr für Sicherheit auf dem PC/im Internet: aktuelle Verschlüsselungsverfahren im WLAN, aktuelle Software, Hardware-Firewall, Virenscanner…… Man kann es aber auch übertreiben: es gibt Leute, die sichern ihr WLAN mit einem elendig langem Schlüssel ab und/oder wechseln ständig die SSID. Dafür kommen andere Personen in dem Haushalt nicht mehr an den Drucker oder Ihre Mails wenn der „Schlüsselverwalter“ aus dem Haus ist. Man kann es mit der Sicherheit wahrscheinlich auch übertreiben. Das ist etwa so, als würde ich aus Angst vor Schnupfenviren das Atmen einstellen…

Intels C6-Bug bei i5-CPUs

In der Prozessor-Reihe i5 von Intel gibt es (wenigstens teilweise) den sog. C6-Bug. Unter Umständen bemerkt man diesen Fehler nicht einmal. Wer sich allerdings wundert, warum sein PC gelegentlich einfriert oder plötzlich abschaltet und/oder neu startet, der sollte sich damit mal näher beschäftigen. Der Fehler besteht grob gesagt darin, dass der Prozessor für Millisekunden eine falsche (zu hohe) Temperatur meldet. Viele Mainboards bemerken das nicht mal oder benutzen diese Meßwerte nicht einmal. Wer allerdings im BIOS oder in einer Überwachungssoftware eingestellt hat, dass der Computer zum Schutz vor Überhitzung bei einem bestimmten Temperaturwert heruntergefahren wird, der sollte diese Einstellungen evtl. lieber wieder zurück nehmen.

Fritzbox

Wer evtl. vor kurzem ein Update bei einer Fritzbox gemacht hat, wundert sich womöglich, dass hinterher kein Zugriff auf die angeschlossenen USB-Speicher (als Netzlaufwerk) mehr möglich ist bzw. die ftp-Verbindung nicht mehr funktioniert. Mit einem Update (wenn ich nicht irre z.B. auf Firmware 67.04.86) wurde für die Netzwerkspeicher ein zusätzlicher Pfad eingeführt. Funktionierte die FTP-Verbindung bisher über \fritz.boxIhrUSB-Speichername so muß der Pfad jetzt geändert werden in: \fritz.boxFRITZ.NASIhrUSB-Speichername Auch beim Fernzugriff via Dynamic DNS gab es wohl eine Änderung. Nach dem o.g. Update war ein Verbindungsaufbau vom Internet zum Speicher nicht mehr möglich. Hier kann die eigentliche Adresse aber unverändert bleiben („FRITZ.NAS“ wird nicht eingefügt). Der Grund war der, dass in den Einstellungen als FTP-Verbindung nur noch FTPS erlaubt war – s. roter Kreis auf Bild. Nimmt man hier den Haken raus, sollte es wieder laufen. Alternativ kann man es auch mit einem FTP-Client versuchen, der FTPS unterstützt.

PC für Anfänger

Es gibt Leute, die surfen seit Jahren im Internet – bittet man sie dann mal, Ihren Browser zu starten, wissen sie wirklich nicht, was gemeint ist! (Für ähnliche Fälle grob gesagt: der Browser, gesprochen „Brauser“ ist das Programm, mit dem man im Internet „surft“ – also z.B. der „Internet Explorer“ oder „Mozilla Firefox“. Allgemein kann man halt „Browser“ sagen – so, wie man statt „Opel“ oder „VW“ auch „Auto“ sagen kann)

Probleme mit Smart-Cards

Wer ein Kartenlesegerät (für Smartcards) sein eigen nennt, z.B. für Zugangskontrollen oder HBCI-Banking, der wundert sich evtl. dass öfter die Meldung erscheint, dass der passende Treiber nicht installiert werden konnte. Dies trifft vor allem auf Nutzer von Windows 7 zu. Eine Anleitung, wie man das zum Teil nervende Pop-up in Zukunft verhindert, gibt es im Knecht-Ruprecht-blog. Teil 1 betrifft nur die höheren Win 7 Version – Teil 2 passt dann auch für Home Premium – aber Achtung, es geht z.T. um Eingriffe in die Registery, bevor man hier was falsch macht, solltem an wevtl. doch lieber mit der blöden Meldung leben…

t-online

Was war ich früher unzufrieden mit der Mail-Funktion von t-online: da zählte der Vertrag bei t-online zu den teuersten, die man abschließen konnte – und für ein E-Mail-Konto bzw. einige Extras sollte man sogar noch zusätzlich zahlen, z.B. um E-Mails von unterwegs oder einem anderen Internetanschluss als dem zum t-online-Vertrag gehörenden per Mail-Client (z.B. mit Outlook oder Thunderbird) abzurufen. Von unterwegs ging das nicht – es sei denn, man zahlte extra dafür. Diese Zeiten sind wohl glücklicher Weise vorbei – und der guten Nachrichten kommen noch mehr:

t-online Konto (IhrName@t-online.de) auch für Nicht-Vertragskunden kostenlos
1 GB Speicher
Zugriff via IMAP und/oder Pop3
gesicherte Verbindung möglich
10 Aliase/alternative E-Mailadressen möglich. Damit kann man sich z.B. in Foren oder bei weniger vertrauensvollen Seiten amelden – wennn zuviel Werbung kommt, wird die entspr. Adresse einfach gelöscht (Passwörter u.ä. sollten für die entspr. Foren oder Webseiten dann gut notiert werden)

Der Vollständigkeit halber noch die Einstellungen für die gesicherten IMAP-Server:
Posteingangsserver: secureimap.t-online.de Port: 993 Verbindungssicherheit: TSL/SSL
Postaugangsserver: securesmtp.t-online.de Port: 587 Verbindungssicherheit: STARTTLS
Benutzername für beide Server: volle t-online-Email-Adresse (incl. „t-online.de“)

1 GB Speicher sind schon sehr gut – aber nicht das Allerbeste. Die Option, die Mails via IMAP abzurufen, ist gerade für Nutzer mit mehreren Geräten (Handy, PC, Notebook) ideal. Hierbei bleiben die Mails auf dem Server und können von jedem Gerät abgerufen werden. Zwar geht es ähnlich mit Pop3 – aber hierbei werden auf einem Gerät gelesene Mails auf dem anderen noch als ungelesen angezeigt und runtergeladene Mails müßte man auf jedem Gerät extra löschen. Bei IMAP löscht man Mails z.B. mit einem Gerät – loggt man sich mit einem anderen Gerät ein, werden die betreffenden Mails dort automatisch gelöscht bzw. die Ordner synchronisiert. Zufügen muß ich noch, dass das so nur gilt, wenn man ein Email-Programm nutzt. Wer seine Mails nur über die betreffende Webseite abruft, löscht eh gleich auf dem Server. Ein Email Programm wie Thunderbird ist – zumindest bei viel Email-Verkehr – aber vorzuziehen.
Ganz einfach macht es t-online einem aber immer noch nicht. So muß man z.B. ein Extra-Pop3 bzw. IMAP-Passwort festlegen. Es genügt also nicht das Passwort, dass man auf der Webseite eingibt oder um sich im Kundencenter anzumelden. Nein, für den Zugriff via Email-Programm muß man auch noch ein Passwort festlegen. Das kann das gleiche sein wie für die gerade genennten Zwecke – aber man muß es eben erst im Kundencenter einrichten. Außerdem halte ich den Internetauftritt der Telekom für völlig unübersichtlich. Ständig werden neue Fenster geöffnet, wenn man einen interne Link anklickt. Selten findet man die gewünschten Informationen wirklich schnell und noch seltener an einem Platz. Es ist eben recht verwirrend – aber wenn man einmal da durch ist, hat man recht viel Speicherplatz für Mails. Mein bisheriger/langjähriger „Favorit“ web.de kann da nicht mithalten. Mittlerweile ist dieser Anbieter eher nervend: 12 MB sind heutzutage nicht wirklich viel, IMAP kostet extra bzw. muß man für mehr Speicher und IMAP-Zugriff in den kostenpflichtigen „Club“ eintreten. Mehr kostenlosen online-Speicher gibt es noch bei Microsofts Skydrive. Dort erhält man 25 GB – eigentlich gedacht um Fotobücher oder – galleriein zu veröffentlichen, könte man dort auch andere Sachen ablegen – man muß ja nichts oder nicht alles frei geben. Gekoppelt ist das etwas an Microsofts Hotmail – aber IMAP gibt es dort nicht.

Gewässerprivatisierung

Hier ein kurzer Auszug aus einer Mail des BUND, der die Unterschriftensammlung gegen die Gewässerprivatisierung  organisiert:

„[…]Am Montag, den 17. Mai 2010, wird der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages über die Petition gegen die weitere Privatisierung bundeseigener Gewässer in Ostdeutschland beraten. Diese Sitzung ist öffentlich und findet um 13 Uhr im Europasaal (Raum 4.900) im Paul-Löbe-Haus in Berlin, Konrad-Adenauer-Straße 1, statt. Ich würde mich freuen, wenn Sie als Zuhörerin oder Zuhörer daran teilnehmen würden (Personalausweis bitte nicht vergessen!). Sie müssen sich allerdings unbedingt vorher beim Petitionsausschuss unter Angabe Ihres Geburtsdatums anmelden. Dies ist auch telefonisch unter der Rufnummer (030) 22 73 52 57 oder per Email an vorzimmer.peta@bundestag.de möglich.
Rechtzeitiges Erscheinen (bis 12.30 Uhr) sichert die besten Plätze!
Falls Sie am 17. Mai nicht teilnehmen können, können Sie unser Anliegen, die Privatisierung der Gewässer durch die Bundesverwertungs- und –verwaltungsgesellschaft (BVVG) zu stoppen, trotzdem unterstützen. Wir fürchten, dass eine Mehrheit im Petitionsausschuss unsere Forderungen ablehnen wird. Daher müssen wir unser Engagement fortsetzen.[…]“